Getrocknete Pilze punkten mit zahlreichen Vorteilen

Pilze sind lecker und lassen sich auf vielfältige Art und Weise bei der Zubereitung von Speisen verwenden. Allerdings verfügen frische Pilzsorten nur über eine sehr begrenzte Haltbarkeitsdauer, sie fangen schnell an zu schimmeln. Da sich bei diesem Prozess giftige Stoffe entwickeln können, ist ein Verzehr bei älteren Exemplaren mit Vorsicht zu gießen.
Aus diesem Grund werden Pilze durch das Trocknen lange haltbar gemacht. Dabei handelt es sich um eine althergebrachte Konservierungsmethode, welche dazu noch das Aroma verstärkt. Deswegen schmecken getrocknete Pilze deutlich aromatischer und würziger als frische Exemplare. Dank der viel längeren Haltbarkeit eignen sie sich auch für die Vorratshaltung. Davon profitieren speziell gewerbliche Küchen, in denen jeden Tag großen Mengen an Lebensmitteln verbraucht werden.

Kulinarische Einsatzmöglichkeiten von getrockneten Pilzen

Getrocknete Pilze lassen sich entweder direkt beim Kochen zu den Gerichten geben oder vorher einweichen. Dabei handelt es sich zu 100% um ein natürliches Produkt, ohne künstliche Zusatzstoffe. Sie sind sowohl für die vegetarische als auch für die vegane Ernährung geeignet, welche sich heutzutage immer stärker durchsetzt. Generell passen Pilze als Grundlage für Suppen und Saucen, genauso wie für Pfannengerichte in Form von Ragout und Risotto. Sehr beliebt ist die Zubereitung einer Rahmpilzsauce mit getrockneten Pilzen. Dafür empfiehlt sich jedoch das vorherige Einweichen, damit die Sauce besonders cremig wird. Aber auch in einem Salat überzeugen eingeweichte Pilze mit ihrer herzhaften Geschmacksnote.
In Kombination mit frischen Pilzen lässt sich das Aroma der Speisen noch intensivieren. Um die Haltbarkeit der getrockneten Pilze zu erhöhen, ist eine luftdichte Aufbewahrung an einem kühlen und trockenen Platz ratsam.

Getrocknete Pilze beim Kochen verwenden

Bei den getrockneten Pilzen stehen verschiedene Formen für die Verwendung zur Auswahl. Ganz klassisch sind geschnittene Varianten, zum Beispiel Champignons, Pfifferlinge oder Steinpilze, in einer Dicke von 2 bis 6 mm. Bei Mischpilzen sind die getrockneten Speisepilze in unterschiedlichen Anteilen enthalten und geben jedem Gericht ein besonders würziges Geschmacksaroma.
Darüber hinaus gibt es die getrockneten Pilze auch als Granulat und Pulver. Dem Nutzer sind bei allen Darreichungsformen ein schonendes Trockenverfahren und eine gründliche Sortierung garantiert.

Getrocknete Pilze vor der Verwendung einweichen

Als Granulat oder Pulver lassen sich getrocknete Pilze direkt zu den Gerichten geben, entweder beim Kochen oder roh für Salatdressings. Bei geschnittenen Pilzen empfiehlt sich das Einweichen im Vorfeld, vor allem, wenn die Kochzeit der Speisen nicht sehr lang ist. So werden die Pilze wieder weich und zart, dazu schmecken sie noch vollmundiger. Zuerst ein wenig abspülen und im Anschluss im lauwarmen Wasserbad aufquellen lassen, eine moderate Wärme verkürzt die Einweichzeit. Alternativ lässt sich dafür auch Milch oder Milchwasser verwenden, um den Geschmack noch zu verstärken. Für das Einweichen eignen sich am besten Gefäße aus Chromstahl, Glas oder Keramik. Im Vergleich dazu sind Plastikbehälter nicht geschmacksneutral und verfärben sich schnell.
Die getrockneten Pilze mindestens eine Stunde einweichen lassen. Je länger das Aufquellen dauert, desto weicher sind die Pilze für den anschließenden Gebrauch. Das Quellwasser nicht wegschütten, in diesem sind viele Pilzaromen enthalten, die jedem Gericht noch mehr Würze verleihen.

 

Die Flüssigkeit durch ein Sieb gießen und zum Verfeinern der Speisen oder als Fond für Saucen verwenden!